Gekonnt gekleidet als Cowboy

Karneval oder Mottopartys sind eine gute Gelegenheit, sich mal wieder von der besten Seite zu präsentieren. Das Augenmerk sollte auch entscheidende Details des Outfits gelegt werden, um eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Der Klassiker in diesem Bereich ist sicherlich das Cowboykostüm, wobei man hier auch sehr vieles falsch machen kann.

Wir zeigen Ihnen auf, worauf es dabei zu achten gilt.

Darauf kommt es an

Wichtig ist, dass Ihr Outfit möglichst authentisch und realitätsnah wirkt.

  • Zunächst braucht man einen Cowboyhut, der in einer dunklen Farbe ausstaffiert sein muss und mit einer Kordel ausgestattet sein sollte. Diese dient der Befestigung unter dem Kinn und sollte im selben Farbton gehalten sein – als Material eignet sich nur Leder, welches man etwas abschürfen kann.
  • Danach geht es an das Halstuch, welches kariert oder mit Streifen verziert sein sollte. Vermeiden Sie unbedingt einfarbige Halstücher. Dieses Tuch kann man mit schwarzer Farbe noch etwas „verbrauchen“ und leicht einreißen, um authentisch zu wirken.
  • Im Anschluss daran benötigt man ein kariertes Hemd, möglichst in Rot oder Blau, aus reiner Baumwolle. Dieses kann etwas größer ausfallen und muss in die Hose gesteckt werden.
  • Für den Colt benötigt man eine Halterung, die es im Fachhandel günstig zu erwerben gibt. Dieser muss fest fixiert und verschlossen werden können, sollte aus Leder bestehen.
  • Das wichtigste Merkmal bilden aber die Cowboystiefel, denn diese machen das Outfit komplett. Sie müssen eine hohe Schafthöhe aufweisen und sollten mit Ziernähten verfeinert sein. Ein Design in Walnussbraun oder Schwarz mit Abstufungen trifft genau den Nerv der Zeit.

Weitere Anregungen

Man sollte versuchen, ob sich nicht noch ein Lasso an einer Stelle einbringen lässt. Damit kann man dann am Abend auf „Treibjagd“ gehen und sich einen Jux aus der Sache machen. Die Wahl der Hose ist in Abhängigkeit zu den Cowboystiefeln zu treffen, wobei sich gerade lederne Überhosen sehr empfehlen. Sie kann man über eine abgewetzte Jeans tragen, die mit einer großen und hochwertig wirkenden Gürtelschnalle festgezurrt wird. Die Jeans selbst kann man an einigen Stellen mit Löchern versehen, die dann mit Lederflicken überdeckt oder aber mit Fransen leicht verziert werden. Für den richtigen Vintage-Look lohnt sich auch etwas schwarze und braune Farbe, die von der Arbeit im Stall und dem Gehöft zeugen. Ein Tipp: Lassen Sie die Jeans zuvor etwas in Wasser einlaufen, damit sie möglichst eng ausfällt.

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